15. November 2018 twotypes

Bundesligist Hannover beendet Pokalträume der Baskets 96

Von Adrian Rehling

Die Aufgabe im DRS-Pokal hatte es in sich, dennoch waren sie bei den Baskets 96 Rahden optimistisch vor dem Achtelfinalturnier.
Am Ende fehlten – wieder einmal – nur wenige Punkte.

RBC Köln 99ers II – Baskets 96 Rahden 30:79 (17:32). Gegen den Tabellenführer der Regionalliga West ließen die Rahdener nichts anbrennen. Früh setzten sich die Gäste ab, hatten zur Halbzeit eine 32:17-Führung herausgespielt. Hintenraus wurde es richtig deutlich, zudem konnten die Baskets alle Akteure mit wichtiger Spielzeit ausstatten. Die Punkte erzielten: Nermin Hujic (21), Mustafa Korkmaz (15), Elvis Fakic (12), Bo Kramer (9), Joost Morsinkhof (8), Quinten Zantinge (8), Tarik Cajo (4), Kallum Stafford (2), Philip Gaskell, Amy Kaijen.

Da sich im zweiten Spiel des Tages Hannover United gegen Rahdens Ligakonkurrent Hot Rolling Bears Essen ganz souverän mit 77:39 durchsetzen konnte, kam es zwischen den Baskets und dem Dauerrivalen aus Niedersachen zum „Endspiel“ um den Einzug in das Viertelfinale.

Hannover United – Baskets 96 Rahden 66:61 (34:26).
Die knappen Duelle mit Hannover haben nun schon seit Jahren Tradition. Problem für die heimischen Korbjäger: Zumeist hatte United in den Krimis die Oberhand. Und so sollte es auch diesmal kommen. Ehe sich die Rahdener versahen, lagen sie bereits mit 2:12 in Rückstand. Am Ende des ersten Viertels stand es 18:11 für Hannover. „Wir waren die ersten zehn Minuten völlig neben uns. Gegen eine so starke Truppe ist das nur schwer aufzuholen“, analysierte Tarik Cajo später. Der Fünfte der Bundesliga spielte seine Klasse aus, lag auch zur Halbzeit noch beruhigend mit 34:26 vorn. Im dritten Viertel blieb der Abstand gleich, es ging mit einem 41:49 aus Rahdener Sicht in den letzten Abschnitt. Fünf Minuten vor Schluss hatten sich die heimischen Korbjäger dann tatsächlich auf 52:55 herangekämpft, schnupperten an der Wende. Doch am Ende reichte es nicht zum Einzug in das Viertelfinale, Hannover gewann knapp mit fünf Punkten. Die Scorer: Korkmaz (31), Hujic (11), Zantinge (7), Fakic (4), Kaijen (3), Morsinkhof (3), Kramer (2).

„Natürlich sind wir enttäuscht, es nicht in die nächste Runde geschafft zu haben. Aber auch an diesem Spiel werden wir wachsen und unsere richtigen Schlüsse daraus ziehen“, gab sich Baskets-Präsident Stephan Rehling entschlossen. Chance zur Wiedergutmachung besteht am kommenden Samstag, wenn die 96er in der 2. Bundesliga bei den BG Baskets Hamburg II gastieren.