Baskets-Bescherung bleibt aus

Baskets-Bescherung bleibt aus

Baskets-Bescherung bleibt aus

Rahden (are). Es war ohnehin nicht damit zu rechnen. Nach allerdings 40 ernüchternden Minuten eine 36:70-Niederlage beim Tabellenzweiten Lahn-Dill einstecken zu müssen, daran hatten sie bei den Baskets 96 Rahden wiederum auch nicht zwingend gedacht.

Von Beginn an gaben die favorisierten Gastgeber das Tempo vor, zogen schnell auf 8:2 davon. Bis zum Ende des ersten Viertels hatte sich Lahn-Dill eine 19:12-Führung erspielt. Allen voran Brian Bell mit seinen neun Punkten war kaum zu stoppen. Im zweiten Viertel wurde es dann noch deutlicher: Der Favorit spielte eine bärenstarke Verteidigung, ließ nur ganze sechs Punkte der Rahdener zu. So stand bereits zur Halbzeit eine komfortable und vorentscheidende 35:18-Führung für den gastgebenden RSV. „So hatten wir uns das nicht wirklich vorgestellt“, musste auch Baskets-Trainer Josef Jaglowski später eingestehen.

Von Besserung war aber auch im dritten Viertel nicht die Rede. Stattdessen wurde der Vorsprung immer weiter in die Höhe geschraubt. Ein immerhin minimals Erfolgserlebnis gab es noch in den verbleibenden 14 Sekunden der Partie, als die Baskets 96 aus dem 32:70 ein 36:70 machten. Mit der Niederlage überwintern die Baskets 96 Rahden auf einem hervorragenden fünften Platz, punktgleich mit Hannover United (3) und Dolphins Trier (4).

Auf die bedrohte Region sind es für die Rahdener weiterhin vier Zähler. Damit scheint das Saisonziel Klassenerhalt weiterhin in greifbarer Nähe. Sieht auch Kapitän Mustafa Korkmaz so: „Der Verbleib in der Bundesliga war unser großes Ziel. Alles, was obendrauf kommt, ist absoluter Bonus.“

Dennoch haben sie bei den heimischen Korbjägern natürlich Blut geleckt. Soll heißen: Sie wollen zum ersten Mal in der 23-jährigen Vereinsgeschichte in die (Pre-)Playoffs einziehen. Dafür reicht eine Position unter den besten sechsten Teams der Liga. Nach der dreiwöchigen Pause geht es dann am 11. Januar 2020 mit einem Heimspiel gegen den direkten Tabellennachbarn Hannover United weiter.