Baskets 96 zeigen ihre neue Reife

Baskets 96 zeigen ihre neue Reife

Baskets 96 zeigen ihre neue Reife (n)

Von Adrian Rehling

Wie setzt man genau das richtige Zeichen als Antwort auf eine leichte Krise? Mit einem Sieg gegen einen unmittelbaren Konkurrenten. Genau das taten die Baskets 96 Rahden in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga mit dem 71:62 (35:32) gegen die Iguanas München.
Unter der Woche hatte es das ein oder andere Gespräch gegeben, denn die zuletzt erlittenen Niederlagen waren ob der teils großen Vorsprünge ebenso unnötig wie beinahe unmöglich. Um sich nicht erneut bittere Fragen stellen zu müssen, sollte vor allem erst einmal die Defense wieder gefestigt werden. Dies gelang den Baskets 96 in den ersten zehn Minuten – allerdings kam die Offense noch nicht wirklich in Fahrt. So hieß es 14:14 nach dem ersten Viertel. Überragender Akteur bis dahin: Rahdens Krzysztof Bandura mit zehn Punkten. Auch im zweiten Viertel blieb es eine ausgeglichene Partie, sodass es mit einer knappen 35:32-Führung für die Baskets 96 in die Halbzeit ging.
„Nach den Rückschlägen in den vergangenen Partien war es wichtig, erst einmal gefestigt zu sein. Daher waren die ersten beiden Viertel völlig in Ordnung“, sagte Trainer Josef Jaglowski nach dem Spiel. „Aber uns war natürlich auch klar, dass wir nachlegen mussten. Und das hat hervorragend funktioniert.“ Nämlich mit einem Zwischenspurt, der seinesgleichen suchte und bereits für die Entscheidung sorgte. Rahden gewann das dritte Viertel mit 20:6, hatte sich damit einen 17-Punkte-Vorsprung erspielt. Dieser sollte dieses Mal reichen, um den vierten Sieg in der Saison zu feiern. Am Ende stand es 71:62 für Rahden. Damit wächst der Vorsprung auf die bedrohte Region weiter an, mit einem Sieg am kommenden Wochenende gegen Liga-Schlusslicht Zwickau kann sogar die Position im Kampf um die Playoffs gefestigt werden.

Die Scorer: Mustafa Korkmaz (33), Krzysztof Bandura (26), Quinten Zantinge (6), Kallum Stafford (4), Krzysztof Kozaryna (2), Philipp Gaskell, Amy Kaijen, Bo Kramer, Victor Meza, Joost Morsinkhof, Elvis Fakic.