2. Februar 2019 twotypes

Baskets 96 Rahden wollen es zweistellig

Von Adrian Rehling

Es würde sich verdammt gut lesen: 10:0-Siege. Doch bevor die Rahdener Rollstuhlbasketballer den Blick auf die Tabelle der 2. Bundesliga-Nord genießen dürfen, gilt es, sich im Spitzenspiel zu behaupten. Sie erwarten den Tabellendritten aus Warendorf (Samstag, 18.30 Uhr).
In der Hinrunde zogen die heimischen Korbjäger dem BBC bereits in den ersten zehn Minuten den Zahn. Ganz vier Punkte ließen die Rahdener vor drei Monaten im ersten Viertel zu. Bis zur Halbzeit stand es bereits 33:13 für den Favoriten, am Ende 66:44. Mit einem ähnlichen Ergebnis könnte Trainer Josef Jaglowski auch dieses Mal wieder gut leben, warnt aber: „Die Warendorfer darf man nie unterschätzen. Einige Jungs haben mal hier in Rahden gespielt, werden daher besonders ehrgeizig sein.“

Gleich fünf Spieler der Gäste gingen schon für die Baskets 96 auf Korbjagd: Jörg Heichel, Sören Müller, Michael Niehaus, Konstantinos Tsatsoulis und Jens Wibbelt. Allen voran auf Müller und Wibbelt gilt es zu achten. Müller ist mit mehr als 25 Punkten im Schnitt sogar Topscorer der Liga, wird dabei vom Spielmacher Wibbelt immer wieder glänzend in Szene gesetzt. „Wir kennen die Mannschaft sehr gut“, erklärt Rahdens Akteur Tarik Cajo. „Der Respekt ist absolut vorhanden. Dennoch nehmen wir die Favoritenrolle an und wollen unsere Tabellenführung weiter ausbauen.“

Im Falle des zehnten Sieges könnte Rahden nur noch von Verfolger Essen eingeholt werden. Das vermeintliche Saisonfinale mit den Hot Rolling Bears würde dann am 24. März in Essen steigen. Doch zuvor gilt es, seine Hausaufgaben zu machen. Und diese sind im Spitzenspiel gegen Warendorf absolut kein Selbstgänger.