Baskets 96 müssen ihren Nerven kontern

15. November 2019 Tarik Cajo

Baskets 96 müssen ihren Nerven kontern

Bloß keine Krise zulassen
Baskets 96 müssen ihren Nerven kontern

Von Adrian Rehling

Zuletzt war es gleich doppelt bitter für die Baskets 96 Rahden. Gegen Trier (Bundesliga) und Wiesbaden (Pokal) wurden deutliche Führungen noch verspielt. Dies soll gegen die Iguanas aus München (Samstag, 17 Uhr) besser werden.

„Wir haben uns diese Woche zusammengesetzt und einiges besprochen“, erklärt Baskets-Trainer Josef Jaglowski. „Die entsprechende Antwort kann die Mannschaft jetzt aber nur auf dem Platz liefern.“ Zwei verspielte Vorsprünge, die normalerweise locker zu Siegen hätten reichen müssen. Deshalb war die Laune bei den heimischen Rollstuhlbasketballern durchaus verstimmt. Doch damit soll nun vorbei sein.

Es reist ein Gegner an, den es zu bezwingen gilt. Mit Blick auf einen frühzeitigen Klassenerhalt, vielleicht sogar mit Blick Richtung die Pre-Playoffs. Aktuell würde Rahden an diesen teilnehmen, der sechste Tabellenplatz vergibt das letzte Ticket dafür. Ein Ziel, das durchaus zu erreichen ist – wenn vorher die Hausaufgaben erledigt werden. Weiß auch Kapitän Mustafa Korkmaz: „Es ist nun an uns – und zwar nur an uns -, wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Die letzten beiden Auftritte waren hintenraus nicht das, was wir von uns selbst erwarten.“ Die Gäste aus München erwischten einen ordentlichen Saisonstart, sind nun aber seit drei Ligapspielen ohne Sieg. Ein Gegner, der durchaus schlagbar erscheint.

Das Vorspiel macht die Rahdener Reserve ab 15 Uhr. Eine mit Spannung erwartete Begegnung, immerhin reist mit den Hot Rolling Bears der verlustpunktfreie Tabellenführer an. Doch auch die Baskets-Zweite geht mit ordentlich Selbstvertrauen in die 40 Minuten, wurde beim jüngsten Pokal-Doppel-Auftritt doch der Einzug ins Viertelfinale mit zwei starken Vorstellungen geschafft.