Baskets 96 im Kampf um die Playoffs

Baskets 96 im Kampf um die Playoffs

Baskets 96 im Kampf um die Playoffs

Von Adrian Rehling

Nach einer hervorragenden Hinrunde dürfen die Ziele ruhig etwas nach oben korrigiert werden. So geschehen nun auch bei den Baskets 96 Rahden, die zum Auftakt der Rückrunde nach Wiesbaden reisen (Samstag, 17 Uhr).

Gegen die gastgebenden Rhine River Rhinos kann ein riesiger Schritt Richtung der Playoffs gemacht werden. Wiesbaden ist unmittelbarer Tabellennachbar der Rahdener, im Erfolgsfall könnte schon ein ordentlicher Abstand zum direkten Konkurrenten geschaffen werden. Zumal die Baskets dann auch den direkten Vergleich für sich entschieden hätten (72:60 im Hinspiel), der bei Punktgleichheit entscheidet.

Doch Vorsicht ist angesagt, das weiß auch Trainer Josef Jaglowski: „Wir haben deutlich gesehen, was die Stärke der Wiesbadener ist. Sie sind eine ausgeglichene, schwer ausrechenbare Mannschaft.“ Davon zeugte auch die Punktverteilung beim Saisonauftakt, als gleich vier Rhinos-Akteure zweistellig punkteten. Gleiches gilt aber auch für die Baskets 96. Natürlich gibt Spielmacher Mustafa Korkmaz das Tempo vor, aber auf Grund seiner Übersicht verteilen sich die Punkte in aller Regelmäßigkeit auf mehrere Köpfe.

Zuletzt zeigte sich der Pole Krzysztof Bandura gleich mehrfach in glänzender Verfassung, beim Auswärtserfolg in Zwickau knöpfte auch die Niederländerin Bo Kramer an ihre guten Leistung aus der Anfangsphase der Saison an. Auch Kramers Landsmann Quinten Zantinge hat sich heißgeworfen. Bleibt Rahden so variabel, dann stehen die Vorzeichen gut in Wiesbaden.

Die zweite Mannschaft musste hingegen erst einmal etwas Trubel wegstecken. Der Sieg gegen Tabellenführer Essen wurde wegen eines nicht spielberechtigten Akteurs am Grünen Tisch aberkannt, sodass die Baskets 96 nicht mehr an der Spitze, sondern „nur noch“ auf Platz vier rangieren. Zudem musste Trainer Frits Wiegmann am Ellbogen operiert werden und fällt vorerst aus. Die Rolle übernimmt Tarik Cajo, der – wie bereits in der Vergangenheit – als Spielertrainer fungieren wird. „Für mich ist es selbstverständlich, so lange einzuspringen, bis Frits wieder da ist. Wir sind ein eingeschworener Haufen, das wird klappen“, zeigt sich Elvis Fakic optimistisch. „Wir werden sehen, was bei unserem Auswärtsspiel in Hamburg (Samstag, ab 15 Uhr)möglich ist“.